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SMARTreiten by Tuuli

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SMARTreiter-Stimmen

Aktuell: 10.523 Teilnehmer

Hier einige ausgewählte SMARTreiter-Stimmen:

"So sehr wie du mir geholfen hast, hat es noch keiner!"
Jana

"Das gesamte Seminar war eine runde Sache und ein ERFOLGserlebnis für jeden Einzelnen!"
Manuela Weyandt

"Ich bin lange nicht mehr mit solch einem breiten Grinsen vom Stall weggefahren. Weder Selbstzweifel noch Selbstkritik hatten eine Chance, mir die Laune zu verderben. Ich weiß, dass ich reiten kann und aus tiefstem Herzen Spaß daran habe. Jetzt nun bin ich in der Lage, dieses Gefühl auf dem Pferd zu erleben. Danke Tuuli!"
Sonja Reichmann

"Deine didaktischen Fähigkeiten sind herausragend!"
Gitte Heger
"Tuuli gelingt es regelmäßig, "kopfgesteuerten" Anfängern die Hintergründe und viele kleine Tricks des Reitens schlüssig zu vermitteln."
Wolfgang Kindler

"Ein toller Lehrgang: Individuelles Training in einer super Atmosphäre! Für jeden geeignet! Weiter so, Tuuli!!!"
Carolin Höse

"Das war jetzt ein großer Schritt nach vorne!"
Dr. Guiliana Fumagalli

"..., wie sehr mir Deine Tipps vom SMARTreiten Kurs weiterhelfen und diese Art zu reiten macht viel mehr Spass und eröffnet ganz neue Dimensionen!"
Dr. Hannes Resinger

"Das Erlernte ist sehr gut umsetzbar ist, weil die Erklärungen von Tuuli sehr verständlich sind."
Alina Lück

"Der Lehrgang hat mir sehr viel Spaß gemacht, Du hast mir Sicherheit vermittelt und mir geholfen, negative Gedanken aus meinem Kopf zu verbannen!"
Nicole Manal

"Die ruhige Atmosphäre fand ich besonders positiv. Es hat mir sehr viel Spaß gemacht! Hemingway und ich haben wirklich sehr viel mitgenommen von Deinem Lehrgang. Können die Sachen super umsetzen. Es macht richtig Spaß :-)"
Miriam Weyandt

"Du hast uns ganz neue Übungen vermittelt und tolle Denkanstöße geliefert."
Sandra Kämpf

"Du holst die Leute einfach da ab, wo sie sind. Mich bringst Du immer wieder dazu, über meine Grenzen zu gehen – aber das machst Du eben immer so, dass ich das dann trotzdem als meinen eigenen Erfolg verbuchen kann! Das finde ich echt klasse!"
Katja Kuhlgatz

"Das Ergebnis spricht für sich! Mein "Georg" reagiert auf die feinsten Andeutungen!"
Martina Lange

"Bei Tuuli sind alle Fragen erwünscht. Und auf alles erhalte ich eine Antwort, mit der ich wirklich etwas anfangen kann. Alle Erklärungen sind leicht verständlich und sofort für mich umsetzbar."
Maike Lutter

"Tuuli versteht es, eine tolle Gruppenstimmung zu erreichen – trotz unterschiedlichen Könnens der Teilnehmer und unterschiedlicher Wissensstände!"
Andrea Kempfer

"Tuuli ist sehr einfühlsam und findet immer wieder einen Weg, mir Erfolgserlebnisse zu geben. Während des Unterrichts ist immer Zeit für Fragen, zum Nachfühlen, neu Probieren. Hier geht es nicht um oberflächlich-schnelles Funktionieren, sondern um nachhaltiges Lernen!"
Hilke Langhammer

"Besonders hilfreich war für mich, dass ich im SMARTreiten-Kurs gelernt habe, wie ich verschiedene Seitengänge miteinander kombinieren kann, um effektiv auf mein Pferd einwirken zu können."
Claudia Otto

"Besonders positiv fand ich die liebevolle, nette, freundliche Atmosphäre, die ausstrahlende Ruhe!"
Tamara Lutter

"Damit habe ich den Zugang bzw. einen neuen Zugang zu meinem Pferd gefunden!"
Marion Breidenstein

"Es war klasse, neue Sichtweisen und Lösungswege aufgezeigt zu bekommen."
Birgit Flöter

"Mir gefiel es gut, an der Mentalen Einstellung zu arbeiten und dadurch Ziele zu erreichen mit Entspannung!"
Nele Bohlander

2013-Jan10
[Author: Tuuli Tietze Category: Lektionsarbeit]

Harry auf Kandare im Schnee

Harry hat eine Kandare zu Weihnachten bekommen. Auf diesem Foto probieren wir sie zum ersten Mal aus - ganz gemütlich bei einem Ausritt im Schnee.

Wann ist es an der Zeit, Dein Pferd an die Kandare zu gewöhnen? Wie machst Du das sinnvoll und was sollte es vorher können?

Zunächst ein grundsätzliches wort vorweg: Die Kandare ist meiner Meinung nach kein Mittel, um dem Pferd die schwierigeren Lektionen beizubringen oder es besser im Tempo zu kontrollieren (kein Scherz, das habe ich alles schon erlebt). Sie ist vielmehr dazu da, die Verbindung zwischen Pferd und Reiter weiter zu verfeinern.

Ich halte es grundsätzlich so, dass ich alle Lektionen auf Trense schule und auch reite - im Grunde sollte das auch gebisslos funktionieren. Wenn Dein Pferd wirklich weiß, worauf es ankommt und was Du von ihm möchtest, wird es auf leiseste Zeichen reagieren.

Die Kandare sollte erst - und nur ergänzend - zum Einsatz kommen, wenn Dein Pferd gelernt hat, wirklich sauber am Gebiss zu stehen. Das bedeutet, dass die Anlehnung sehr stetig, gleichmäßig und fein ist. Mehr als einen sanften Händedruck solltest Du nicht mehr in der Hand haben (Bei jungen Pferden habe ich anfänglich gern mehr in der Hand, die Verbindung wird mit dem Ausbildungsstand immer feiner und leichter, Dein Pferd sollte hier also schon deutlich fortgeschritten sein). Außerdem solltes Du in der Lage sein, Dein Pferd fein aus dem Sitz heraus zu reiten, damit Du nicht Gefahr läufst, mit der Hand steuernd einzuwirken.

Zunächst solltest Du Dein Pferd ganz vorsichtig an die neue Situation mit zwei Gebissen im Maul gewöhnen. Dafür kannst Du z. B. mit ihm spazieren gehen. Der erste Ritt auf Kandare sollte nur auf Trensenzügel erfolgen. Den Kandarenzügel lässt Du einfach durchhängen. Vielleicht arbeitest Du Dein Pferd vorher auf Trense und zäumst es für das Trockenreiten auf Kandare um, dann ist es schön gelöst und gut auf Deine Sitzhilfen abgestimmt - und verbindet die Kandare nicht gleich mit Arbeit, sondern mit Entspannung.

Es ist wichtig, dass Dein Pferd die Kandare mag und sie nicht als Arbeitswerkzeug ansieht. Deshalb solltest Du auch zwischendurch immer mal wieder andere Dinge als Dressurarbeit auf Kandare machen, z. B. einen Spazierritt ins Gelände.

Das habe ich z. B. mit Harry gemacht, um ihm ein Gefühl für seine neue Kandare zu geben. Wie Du oben auf dem Bild sehen kannst, hängen die Kandarenzügel komplett durch, damit Harry sich an die zwei Gebisse im Maul gewöhnen kann. Außerdem habe ich die Kandarenkette so verschnallt, dass die Kandare durchfällt (der Winkel also mehr als 45° beträgt), sodass sie sehr weich wirkt, falls ich den Zügel doch einmal annehmen müsste. Weil an dem Tag auch noch Schnee lag, hatten wir ein wirklich schönes Erlebnis zusammen - und für Harry ist die Kandare nicht bedrohlich, sondern zu einem Symbol für einen entspannten Ritt im Schnee geworden ;-)

Wenn Du turniermäßig auf Kandare reiten möchtest, macht es Sinn, regelmäßig, z. B. ein oder zweimal in der Woche, auf Kandare zu trainieren, damit Dein Pferd nicht überrascht ist, wenn es auf dem Turnier auf einmal zwei Gebisse im Maul hat statt nur einem.

Das Prüfkriterium, ob Dein Reiten auf Kandare erfolgreich war, also zu einer feineren Abstimmung zwischen Dir und Deinem Pferd geführt hat, ist der nächste Ritt auf Trense: Liegt Dein Pferd nach der Kandarenarbeit schwer auf Deiner Trensenhand, hast Du wahrscheinlich den Kandarenzügel zu stark eingesetzt. Merkst Du hingegen keinen Unterschied nach der Kandarenarbeit, war die Arbeit okay. Wenn aber Dein Pferd jetzt auch Trense noch feinfühliger reagiert als vorher, hast Du mit der Kandare sehr effektiv und weich gearbeitet.

Tags: Kandare
 
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SMARTreiten® – © seit 1996  Dr. Tuuli Tietze I Akademie für Mentale Stärke

Im: Sonnenhof Seminarzentrum. Auf dem Kanstein 1. D-38685 Langelsheim
Tel  +49 . (0) 5326 . 96 97 940

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